Es lebe das Web, mein Blog-Eintrag zum Thema Volvo ist erst genau einen tag alt und schon wurde ich von drei Leuten darauf angesprochen(-gemailt). Ich bin gespannt wohin die Sache führt, aber noch einmal zur Erklärung. Zu Wochenbeginn habe ich bei Volvo Denzel in Klagenfurt angerufen – nicht irgendjemanden, sondern den Verkaufsleiter, Herrn K. Simple Bitte: Ich interessiere mich für einen Volvo C30 (sehr schönes Auto..) – und würde ihn gerne über das Osterwochenende probefahren. Herr K. bot mir einen Rückruf an, er werde Nachschau halten, ob das Auto frei seie. Seitdem habe ich von Volvo und Herrn K. nichts mehr gehört. Natürlich könnte Herr K. meine Telefonnummer verloren haben. Ich habe sie zur Sicherheit aber zuvor schon bei der Sekretärin hinterlegt. Also: Ich kaufe keinen Volvo.
Warum? An der Qualität dieser tollen Autos ändert diese Episode natürlich nichts. Wohl aber im Einstellung zum Unternehmen – meine Erfahrung hat gezeigt, dass ich meinen Autohändler über die Lebenszeit meiner Bezinkutsche einige Male brauchen werde (Service, Check, vielleicht ein Garantiefall oder eine Kulanzangelegenheit..). Wenn also ein Autohändler schon beim Verkauf (wir sprechen hier von einer Investition in der Höhe von 20.000 Euro) nicht vorhandenes Kundenservice an den Tag legt, wie sieht es dann erst aus, wenn er sein Geld und ich ein Problem habe? Genau, ich will es gar nicht wissen.
Lustiger Zufall: An dem Tag, an dem ich das Original-Posting verfasst habe, habe ich zufällig einen entfernten Bekannten – er arbeitet bei VW – auf der Straße getroffen. Er verkauft Nutzfahrzeuge, “normale” Autos sind also absolut nicht sein Bereich. Trotzdem hat er mir aus dem Stand erklärt, er werde mir über einen Kollegen einen Audi A3 zu bestmöglichen Konditionen anbieten. Das ist Kundenservice, liebe Volvo-Menschen.
also erstens hättest du bei volvo vielleicht einen ganz normalen verkäufer anrufen sollen, dann hättest du heute sicher schon eine probefahrt hinter dir…
der chef hat ja hoffentlich besseres zu tun als für einen einzelkunden termine für kleinfahrzeuge auszumachen…
und dass du einen bekannten auf der strasse triffst ist ja wohl kein kundenservice sondern freunderlwirtschaft…
Liebe Sabine: Meinst du das ernst? Wenn ja, hoffe ich, dass dich dein Arbeitgeber nie an einen Kunden ranlässt.
Hallo Stefan,
coole Sache. Zeigt, welche Servicewüste Österreich ist. Und 20.000 Euro sind ja nicht unbedingt wenig Geld. Fairerweise muss man sagen, dass das sicher nicht nur bei Volvo so ist, aber ein krasses Beispiel ist es auf alle Fälle.
Und Sabine: Sorry, mit deiner Einstellung würde kein Unternehmer mehr ein Geschäft machen.
Ciao,
Thomas